Die Hexe schlägt zurück

 

Die Hexe hat schon in der ersten Vorstellung die Gaesdonck gerockt

Eine tolle Vorstellung, die die Aula gerockt hat. Tolle Songs, tolle Sängerinnen und Sänger. Top Sound. Klasse Musiker..

Wolfi

…und Wolfi war auch dabei.

Lucky Hans

Der Lucky Hans tauscht gerade seinen Lottogewinn gegen einen Staubsauger während die Band konzentriert auf das näcste Stück wartet.

Die Hexe

Sie ist manchmal „fies, furchtbar fies..“ – die Hexe. Sie hat die Aula gerockt.

Das Hexen-Interview

Hier ein Interview (in zwei Teilen), das von zwei Schülern des Medienprojektkurses mit den Initiatoren des Musicals Daniel Verhülsdonk und Lars Poley geführt wurde.


Der Inhalt

Herr Prof. Dr. Dr. Grimmig, Experte für Märchenforschung, beginnt einen historischen Vortrag über Märchen, bei dem er aber von der Moderatorin Rosy van Dorn des Senders Pro Zwerg unterbrochen wird, die die Ausführungen für überaus langweilig und unpassend für die eigentlich geplante Show „Rotkäppchen & Co. – die wahren Geschichten“ hält. Sie holt die Professorin zu sich auf die Bühne und lässt Figuren aus den verschiedensten Märchen die „Wahrheit“ hinter den alten Geschichten vor- spielen. Dabei befinden sich die Akteure eher in der Gegenwart; z. B. ist Rotkäppchen nicht brav, sondern eine recht freche Göre, die abends zu spät nach Hause kommt und von der Mutter erst müh- sam dazu gebracht werden muss, die Oma zu besuchen. Der Wolf ist eher der Macho, als das wilde Tier und baggert Rotkäppchen auf ihrem Weg an, allerdings erfolglos. Im weiteren Verlauf überfällt er die Oma im Altersheim und erbeutet Dinge aus dem Besitz der alten Dame, die er schnell mit „Lucky Hans“ tauscht, der in Anlehnung an das Märchen vom Hans im Glück während der gesamten Hand- lung immer wieder die merkwürdigsten Gegenstände von anderen Figuren erhält. Auch Hänsel und Gretel machen sich auf den Weg, allerdings, weil ihnen als Schulschwänzer nichts besseres einfällt; die verschiedenen Märchenfiguren begegnen sich auch, und die Geschichten beginnen sich zu vermi- schen. Dem Professor stellen sich dadurch immer neue Fragen, die Rosy van Dorn mit immer neuen Szenen beantwortet. So ergeben sich immer neue Verwicklungen mit so verrückten Geschichten wie dem Wolf als Staubsaugervertreter bei den vier Zicken (nein, eben nicht den sieben Geißlein) und dem Hexenhaus als Disco „The Witch House“. Nebenher kann man lernen, dass Aschenputtel neuer- dings Asipussy heißt, dass ihre Schwestern ein Prinzessinnencasting gewinnen wollen, dass Rumpel- stilzchen die Discobesitzerin erpresst, bis sie ihm auf die Schliche kommt, dass die sieben Zwerge eigentlich eine Putzkolonne sind und noch einiges mehr. Zum Schluss steht nach großem Durcheinan- der nur noch der Professor auf der Bühne und bittet zum großen Finale. nach: S.Petrovic-Farah

Das sind die begehrten Eintrittskarten (der Vorverkauf läuft)

Kurz bevor dieser Entwurf im Medeinkurs der Q1 entstand, wurde zu diesem Zweck eigens ein Lebkuchen gebacken. Er solll an das Hexenhaus „mit Pfefferkuchen fein“ aus Hänsel und Gretel erinnern.

Eintrittskarte

Jetzt zu den Vorverkaufstellen gehen und Karten besorgen:

Verwaltung der Gaesdonck

Buchandlung am Markt in Goch

Buchhandlung Völcker in Goch

Ein großes Dankeschön an Nils Neugier von Goch-TV


Aufwändige Musicalproduktion auf der Gaesdonck

 

Die Hexe schlägt zurück – das Rockmusical der Volxmusik

Es ist schon einige Zeit her, dass die Gaesdoncker Bühne eine Eigenproduktion dieses Ausmaßes erlebt hat. Die Darstellung der Lebensgeschichte von Pater Arnold Jansen vor annähernd zehn Jahren war sicherlich ein solches Highlight, das damals von Musiklehrer Hermann Thömmes geschrieben und unter Beteiligung von Lars Poley inszeniert wurde. In diesem Jahr haben der Literaturlehrer Lars Poley und der Musiklehrer Daniel Verhülsdonk sich an die Aufführung eines aufwändigen Rockmusicals gewagt. Mit dem Musikkurs und dem Literaturkurs soll die moderne Adaption von verschiedenen Märchen unter dem Titel „Die Hexe schlägt zurück“ auf die Gaesdoncker Aulabühne gebracht werden.

Dazu wurde eigens eine Musicalband zusammengestellt, die am vergangenen Wochenende zusammen mit den Schauspielern das Stück intensiv probten. Die Band bestehend aus Lehrern, Schülern und ehemaligen Schülern probte erstmalig unter Live Bedingungen im Orchestergraben, während oben auf der Bühne die Schauspieler sangen und spielten. Es war schon zu diesem frühen Zeitpunkt beeindruckend, was die Protagonisten auf die Bühne brachten. Schon jetzt sind die Vorzeichen gesetzt, dass den jeweils 600 Zuschauern am 28. und 29. Juni um 19:00 Uhr ein außergewöhnliches Spektakel geboten wird.

Halten Sie sich unter folgende Links auf dem Laufenden (www.die-hexe-schlaegt-zurueck.de ; https://www.facebook.com/die.hexe.schlaegt.zurueck) und besorgen Sie sich an folgenden Vorverkaufsstellen schnellsten Karten für einen der Abende:

Buchhandlung am Markt, Goch
Buchhandlung Völker, Goch
Verwaltung, Gaesdonck

Erwachsene 8,00 Euro – Kinder 5,00 Euro

Der Sound muss stimmen..

Wenn es in der Bühne (im Orchestergraben) rockt und groovt, ist das ein untrügliches Zeichen, dass alle begeistert bei der Sache sind.

Ein tolles und erfolgreiches Probenwochende

Es hörte sich toll an, was man als Beobachter des Probewochende am 3./4. Mai 2014 geboten bekam. EIne professionelle Produktion und Mitarbeit von allen Akteuren lässt uns auf eine tolle Aufführung am Schuljahresende hoffen. Weiter so – die Arbeit lohnt sich..

Wenn das Rotkäpchen die rote Cap aufsetzt..

Das Rockmusical der Volxmusik – 80 Schüler – 7 Lehrer – viele Stunden Arbeit

„So etwas wollte ich schon immer mal auf die Beine stellen.“, sagt der Deutsch- und Literaturlehrer Lars Poley, wenn er darauf angesprochen wird wie es zu dem Musical „Hänsel und Gretel – Die Hexe schlägt zurück“, gekommen ist. Zusammen mit dem Musiklehrer Daniel Verhülsdonk hat er in den Sommerferien dieses Musical geschrieben. Dazu hatte man die Rahmenhandlung von der Autorin Susanne Petrovic-Farah übernommen und sich mit ihr über die Lizenzgebühren zur Aufführung geeinigt. Im Laufe von zwei Wochen entstanden dann die Lieder und ihre Texte, die daraufhin für eine große Musical-Band arrangiert wurden. Mit Volksliedmelodien als Basis setzte man mit Stilrichtungen von Hardrock bis Folk Akzente.

Zu Beginn des Schuljahres war man dann in die Musicalproduktion eingestiegen. Der Musikkurs von Herrn Verhülsdonk und der Literaturkurs von Herrn Poley begannen sofort dem Casting und dem Einstudieren der Rollen. Eine Band aus Lehrern hatte ebenfalls direkt mit dem Proben angefangen, um der Musical-Band, die auch aus Schülern des Musikkurses bestehen sollte, das notwendige Rockfundament zu geben. Der Projektkurs Kunst und der Projektkurs Medien wurden ebenfalls in die Produktion des Musicals, das am Ende des Schuljahres aufgeführt wird, involviert. Im Kunstkurs entstehen unter der Leitung von Herbert Cürvers die Kulissen für die Gaesdoncker Aulabühne und der Medienkurs von Rudolf Bergers wird im Stil einer Werbeagentur das Marketing der Veranstaltung bereitstellen.

Gaesdonck, im März 2014
Felix Genzmer

Treffen – Mittwochabends im Orchestergraben

Seit mittlerweile fast anderthalb Monaten treffen sich die Musiker der Band bereits jeden Mittwoch zwischen 18:00 Uhr und 20:00 Uhr, um die Lieder der Aufführung zu proben. Unter entspannter Atmosphäre werden die Stücke in Zusammenarbeit mit den beteiligten Sängern eingeübt. Das Schöne hierbei ist, dass Schüler und Lehrer in gelassener Stimmung außerhalb der Unterrichtszeiten Zeit mit einander verbringen und trotz des schulischen Zwecks der Proben viel Zeit haben, um sich gegenseitig noch einmal anders kennen zu lernen.

135 Minuten vollste Konzentration, wenn es gut werden soll

135 – Das ist die Zahl von Minuten, die die Kurse von Lars Poley und Daniel Verhülsdonk im Rahmen des Unterrichts zur Verfügung haben. Diese Zeit wird von allen Beteiligten bis auf den letzten Moment ausgeschöpft, um die Entwicklung des Musicals immer weiter voran zu treiben. Hierzu wurden Arbeitsgruppen gegründet die sich während der Schulstunden treffen und ihre jeweiligen Aufgaben üben, besprechen und wieder üben.

Eines der Teams bilden die Musiker. Mit ihren jeweiligen Instrumenten nutzen sie selbstverständlich die gegebene Zeit aus, um ihre Abstimmung zu verbessern und ihre eigenen Ideen und Möglichkeiten zum musikalischen Kunstwerk zu testen und zu verwerten.

Natürlich wird auch die Aula, in der das Musical schließlich aufgeführt wird, für Proben genutzt und die Sänger beziehungsweise Schauspieler erhalten die Möglichkeit ihre Einsetze zu testen und abzustimmen. Während der musikalischen Einlagen können auch die Tänzer an ihrer Synchronizität arbeiten und diese optimieren. Um die Musik für diese zur Verfügung zu stellen, haben Herr Poley und Herr Verhülsdonk schon vor Beginn der ersten Proben die Lieder des Stückes aufgenommen und auf CD gebrannt. Die in der Aula anwesenden Zuschauer versuchen durch rhythmisches Klatschen die Darsteller zu motivieren und schon bei den Vorbereitungen zu Bestleistungen zu bewegen.

Da leider auch die Bühne der Gaesdonck nicht genug Platzt für zwei parallele Proben bietet, feilen einige der Sänger getrennt von der großen Probe mit Herrn Verhülsdonk an ihren Stimmen.

Mit großer Spannung wird besonders dem ersten Wochenende nach den Osterferien entgegengeblickt. Als erstes großes Probenwochenende wird zu diesem Zeitpunkt die erste allumfassende Kostümprobe stattfinden. Hier soll auch der bis dahin fertiggestellte Beleuchtungsplan zum Einsatz kommen.

Kunst Projektkurs-Erste Prototypen und Details

Nachdem die Idee für die Kulissen ausgewählt wurde, nahm der Projektkurs Kunst seine Arbeiten auf. Den Korpus des Bühnenbildes bilden einige bedruckte Spanholzplatten von ca. 3,5 m² Fläche. Um die benötigte Farbmenge für den Grundton abzuschätzen und die Wirkung der gewählten Farben zu begutachten, wurden einige Rohlinge gesägt und probeweise bemalt. Zeitgleich wurden schon die ersten Details der Kulissen gefertigt und gestrichen. Hierzu wurde beispielsweise eine riesige Zuckerstange aus Pappmaschee gefertigt und bemalt.